rosa luxemburg/dietz berlin


Rosa Luxemburg
Rosa Luxemburg
Gesammelte Werke
Band 1 bis 5
Rosa Luxemburg
Gesammelte Briefe
Band 1 bis 6
Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit Rosa Luxemburg
Historische und aktuelle Dimensionen
ihres theoretischen Werkes
Rosa Luxemburg und die Freiheit
der Andersdenkenden
Die Gründung der KPD

Briefe aus dem Gefängnis

Rosa Luxemburg im
internationalen Diskurs

»Zwi – zwi« ... Eine Hommage an Rosa Luxemburg
Fotokunstbuch von Barbara Willems

Lea Rosh liest Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis
Hörbuch

Lea Rosh liest Rosa Luxemburg: Die Liebesbriefe
Hörbuch

Im tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele...
Hörbuch
Sabine Wackernagel liest Briefe von Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg
Gesammelte Werke
Band I bis V
Band I.1
ISBN 978-3-320-02068-2
22,50 €
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Band I.2
ISBN 978-3-320-01994-5
22,50 €
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Rosa Luxemburg/Gesammelte Werke/Band II
Band II
ISBN 978-3-320-02060-6
22,50 €
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Band IV
ISBN 978-3-320-01982-2
22,50 €
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Rosa Luxemburg/Gesammelte Werke/Band IV
Band V
ISBN 978-3-320-00458-3
17,00 €
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Band III
ISBN 978-3-320-02005-7
22,50 €
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Rosa Luxemburg/Gesammelte Werke/Band III
 
Rosa Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit
 
Zusammengest. u. eingel. von Jörn Schütrumpf
112 Seiten, Broschur
6,90 €
ISBN 3-320-02077-3
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Im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung.
Rosa Luxemburg oder der Preis der Freiheit

Rosa Luxemburg war einer der ungewöhnlichsten Menschen, die je bei der europäischen Linken mitgetan hat. Die Politikerin, die lieber Botanik studiert hätte, erstrebte eine Gesellschaft, in der jeder Gleichheit in Freiheit und Solidarität als selbstverständlich erleben sollte. Ihre Feinde im gegnerischen Lager ließen sie im Januar 1919 erschlagen. Noch postum verdammten ihre Feinde im eigenen Lager ihre Ansichten über Demokratie und Freiheit, die Rosa Luxemburg als Freiheit der Andersdenkenden verstand, und mißbrauchten ihren Namen für die Diktatur.

 
Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden
Extraausgabe des unvollendeten Manuskripts »Zur russischen Revolution«
und anderer Quellen zur Polemik mit Lenin
Zusammengest. u. eingel. von
Annelies Laschitza
231 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
9,90 €
ISBN 3-320-01686-5
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Rosa Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden

Als Rosa Luxemburg am 8. November 1918 von der Novemberrevolution aus dem Breslauer Gefängnis befreit war, befand sich in ihrem Gepäck ein unvollendetes Manuskript über die russische Revolution. Bange Sorge um die Zukunft der russischen Revolution hatte ihr die Feder geführt. Sie formulierte ihre Bedenken über die »Grundfehler der Lenin- Trotzkischen Theorie«, über die undemokratische »Schreckensherrschaft« einer Handvoll Bürokraten, verlangte die volle Einbeziehung der Massen, Presse- und Versammlungsfreiheit, öffentliche Kontrolle, »sonst wird der Sozialismus vom grünen Tisch eines Dutzends Intellektueller dekretiert, okloyiert«,bleibt die »Bürokratie allein das tätige Element« und »artet der Sozialismus aus in >Cliquenwirtschaft<«, in Diktatur eines Dutzend von Parteiführern.

Für die Verteidigung sozialistischer Ideale bleibt Rosa Luxemburgs Denken und Tun – das belegt die vorliegende Ausgabe ein unerschöpflicher Quell lebensspendender Energien.

Rosa Luxemburg
Briefe aus dem Gefängnis
128 Seiten
Klappenbroschur
7,45 €
ISBN 3-320-02006-4
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Während des Ersten Weltkrieges kam Rosa Luxemburg wegen einer vor dem Krieg gehaltenen Rede gegen Soldatenmisshandlungen zunächst für ein Jahr ins Gefängnis, und nach kurzer Freiheit wurde sie bis zur Novemberrevolution in Berlin, in Wronke und schließlich in Breslau in »Schutzhaft« gehalten. Vom Gefängnis aus unterhielt Rosa Luxemburg eine lebhafte Korrespondenz mit ihren Freunden, unter anderem mit der Frau Karl Liebknechts. Diese, zum Teil sehr privat gehaltenen, Briefe wurde erstmals 1926 veröffentlicht. In dem vorliegenden Band, der 16. Auflage, wurden zusätzlich Briefe aufgenommen, die in Band 5 der Gesammelten Briefe Rosa Luxemburgs enthalten sind.
Rosa Luxemburg - Briefe aus dem Gefängnis
Rosa Luxemburg im internationalen Diskurs
Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft in Chicago, Tampere, Berlin und Zürich (1998-2000)
304 Seiten, Broschur
14,90 €
ISBN 978-3-320-02033-0
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Rosa Luxemburg im internationalen Diskurs
Zum ersten Mal liegt eine so umfangreiche Publikation über die Tätigkeit der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft vor, die 1980 gegründet worden ist. Diese Gesellschaft von international ausgewiesenen Luxemburgforschern wurde, wie ihr Initiator und Präsident Prof. Dr. Narihiko Ito aus Tokio hervorhebt, »in einer Zeit gegründet, als der Kalte Krieg zwischen Ost und West, zwischen der Sowjetunion und den USA, noch sehr heiß war«. Ziel sei es gewesen, »durch ein solches Netzwerk von Wissenschaftlern die Forschungsergebnisse und Meinungen über Rosa Luxemburg frei auszutauschen und den Kalten Krieg in der Wissenschaft zu überwinden«. Diesem Ziel dienten von 1980 bis 2000 zwölf wissenschaftliche Symposien.

Historiker, Philosophen, Ökonomen und Politologen aus Amerika, Asien und Europa unterbreiten ihre unterschiedlichen Ansichten über das Leben und die Ideen Rosa Luxemburgs. Neben neuen Forschungsergebnissen und Quellen zur Biographie und Rezeptionsgeschichte geht es vor allem um das Pro und Kontra zur Aktualität und Widersprüchlichkeit ihrer Theorien, insbesondere über Demokratie und Sozialismus, Imperialismus und Krieg, über die nationale und koloniale Frage sowie über Reform und Revolution, Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. Die Brisanz und die Kontraste des internationalen Meinungsaustausches in diesem Band versprechen eine anregende Lektüre.
Rosa Luxemburg
Gesammelte Briefe
Band I bis VI
Band I
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00448-4
17,50 €
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Band II
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01911-2
22,50 €
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Band III
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00450-7
17,50 €
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Band IV
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01995-2
22,50 €
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Band V
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00452-1
17,50 €
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Rosa Luxemburg - Gesammelte Briefe
Band VI
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01825-2
22,50 €
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Die Gründung der KPD
Protokoll und Materialien des Gründungsparteitages der KPD 1918/1919.
Mit einer Einführung zur angeblichen Erstveröffentlichung durch die SED
Herausgegeben und eingeleitet
von Hermann Weber
389 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
12,40 €
ISBN 3-320-01818-3
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Herausgeber
Herrmann Weber, Sohn eines kommunistischen Arbeiters. 1945 Mitglied der KPD, 1947-1949 Besuch der SED-Parteihochschule »Karl Marx«, anschließend Chefredakteur der FDJ-Zeitung in der Bundesrepublik. 1951 Absetzung durch Erich Honecker wegen mangelnder »Würdigung« eines Stalin-Telegramms. 1954 Ausschluss aus der KPD. 1968 Promotion, 1970 Habilitation, seit 1975 ordentlicher Professor (Lehrstuhl für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte) an der Universität Mannheim, seit 1981 Leiter des Arbeitsbereiches DDR-Geschichte an dieser Universität. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Theorie, Politik und Geschichte des Kommunismus und der Arbeiterbewegung sowie der DDR. Hauptwerke: Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, 2.Bde. Frankfurt/M. 1969. Geschichte der DDR. München 1985. Letzte Veröffentlichungen: »Weiße Flecken« in der Geschichte. Die KPD-Opfer der stalinschen Säuberungen und ihre Rehabilitierung. Frankfurt/M. 1989 und Berlin 1990. DDR-Grundriss der Geschichte. Hannover 1991. Aufbau und Fall einer Diktatur. Kritische Beiträge zur Geschichte der DDR. Köln 1991. Das Prinzip Links. Berlin 1992.
Die Gründung der KPD
Der Band enthält das – 50 Jahre lang als verschollen geltende – stenographische Protokoll des Gründungsparteitages der KPD (30.12.1918 bis 1.1 1919)

Es wurde vom Herausgeber 1969 erstmals publiziert. Neben einer Einleitung und weiteren Materialien wurden die Kurzbiographien von fast allen 127 Delegierten und von den 16 Gästen zusammengetragen. Sowohl die Auseinandersetzung auf dem Parteitag als auch das Schicksal der Gründer beweisen die Ambivalenz der KPD-Gründung 1918/19. die These der SED, dieser Parteitag sei ein »Wendepunkt« in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung gewesen, war eine legende. Um dies zu vertuschen, hatte sie 1972 eine DDR-Ausgabe des Protokolls herausgebracht, jedoch ohne die Biografien. Seinerseits wurde sogar behauptet, diese vom IML vorgelegte Edition sei die »Erstveröffentlichung«. Anhand der Akten im SED-Archiv ist nunmehr nachzuweisen, dass damals keineswegs die SED das Stenogramm des Protokolls entdeckt hatte, sondern sie sich die Kopien illegal beschaffte, um ihre »parteiliche« Geschichtsschreibung zu forcieren. In einer umfänglichen Einführung werden jetzt die »Geschichte« der Protokollveröffentlichung und die Hintergründe der SED-Legende erstmals enthüllt.
 
Lea Rosh liest Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis
 
Hörbuch
Zwischentexte: Jörn Schütrumpf
Sprecher 1: Detlef Bruns
Sprecher 2: Jörn Schütrumpf
Produktion: Jacqueline Christopherg
9,90 €
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ICD LEa Rosh liest Rosa Luxemburg - Briefe aus dem Gefängnis

Während des Ersten Weltkrieges wurde Rosa Luxemburg in Berlin, in Wronke und schließlich in Breslau in »Schutzhaft« gehalten. Vom Gefängnis aus unterhielt sie eine lebhafte Korrespondenz mit ihren Freunden, unter anderem mit der Frau Karl Liebknechts.
Diese, zum Teil sehr privat gehaltenen, Briefe wurden erstmals 1926 veröffentlicht.
Die Briefe, die Lea Rosh auf dieser CD liest, stammen aus dem Band der 16. Auflage. In ihm wurden zusätzliche Briefe aufgenommen.

 
 
 
Rosa Luxemburg - Die Liebesbriefe
 
Hörbuch mit Lea Rosh und Jörn Schütrumpf
ISBN 978-3-320-02189-4
Länge: 71,25 Minuten

Mitschnitt einer Veranstaltung vom 14. Januar 2009 im KADIMA Restaurant, Berlin
Gefördert mit Mitteln der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Idee und Konzeption: Jörn Schütrumpf
Auswahl: Paul Schütrumpf
14,90 €
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CD Rosa Luxemburg - Die Liebesbriefe

Sprecherin 1 - Bärbel Petersen
Sprecherin 2 - Lea Rosh
Sprecher - Jörn Schütrumpf

Produktion: Jacqueline Christopher
Aufnahme und Schnitt: Alexander Bruns
Graphische Gestaltung: Heike Schmelter
Titelblatt (v.l.n.r.): Kostja Zetkin, Paul Levi, Hans Diefenbach, Leo Jogiches

 
 
Im tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele...
Hörbuch
Sabine Wackernagel liest Briefe von Rosa Luxemburg
Musik: Hartmut Schmidt
Herausgegeben von der
Rosa-Luxemburg-Stiftung
14,95 €
ISBN 3-320-02036-6
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CD - Im tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele...
Warum lese ich aus den Briefen Rosa Luxemburgs?
Es sind wunderbare Briefe. Mal leise hingeflüstert, verspielt und liebebedürftig, mal anschaulich diskutierend, klug kalkuliert und politisch bis in die Satzzeichen, mal leidenschaftlich aufbrausend, wütend oder mitreißend euphorisch. Es sind die Briefe einer ausstrahlenden Persönlichkeit. Briefe, die Rosa Luxemburgs Geist und Witz spiegeln, von ihrer Lebenslust erzählen und von ihrer Verzweiflung.
Es wird verständlich, dass sie nicht nur deshalb eine revolutionärerevolutionäre Politikerin wurde, weil sie mit scharfem Intellekt die gesellschaftlichen Verhältnisse zu analysieren vermochte, sondern weil sie, mitfühlend und verletzbar, Ungerechtigkeiten nicht ertragen konnte. Ich lese aus den Briefen, weil Rosa Luxemburg in den schillernden Farben ihrer Sprachbilder erlebbar wird - in ihrer Faszination und in ihren Widersprüchen.
Ich habe mich sehr lange mit der Briefeschreiberin beschäftigt - umso subjektiver ist meine Auswahl, bis hin zu den umfassenden Kürzungen in den Briefen. Ich habe eine chronologische Abfolge gewählt, von den Briefen der 22-jährigen Studentin bis zu Rosas letzten Zeilen, vier Tage vor ihrer Ermordung. Die dazu komponierte Musik Hartmut Schmidts lässt die Atmosphäre der Städte anklingen, aus denen sie schreibt. Vor allem aber spürt sie den Stimmungen der Schreibenden nach: mal untermalend, mal Kontrapunkte setzend.
Sabine Wackernagel
»Zwi – zwi« ... Eine Hommage an Rosa Luxemburg
       
Fotokunstbuch
Von Barbara Willems
72 Seiten, mit 48 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag
19,80 €
ISBN 978-3-320-02190-0
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Zwi-Zwi - Eine Hommage an Rosa Luxemburg
»Zwi – zwi.« ... Das ist die erste leise Regung des kommenden Frühlings – trotz Schnee und Frost und Einsamkeit glauben wir – die Kohlmeisen und ich – an den kommenden Frühling! Und wenn ich den vor Ungeduld nicht erleben sollte, dann vergessen Sie nicht, daß auf meiner Grabestafel nichts stehen darf außer »Zwi – zwi« ...
Rosa Luxemburg
Rosa Luxemburg schreibt diese Zeilen aus einem wechselnden Gefühl von Verzweiflung und Hoffnung in einem ihrer Briefe aus dem Gefängnis.
Der Name Rosa Luxemburg steht gemeinhin für ihr politisches Wirken. Ihre Briefe jedoch geben uns Zeugnis ihrer privaten Welt und lassen sie uns ganzheitlicher erfassen. In ihnen entdecken wir einen feinfühligen, naturverbundenen Menschen, der sich trotz der Härten während der Haftzeit eine hohe Sensibilität für alles Lebendige bewahrt hat.
Rosa Luxemburgs Gefängnisbriefe sind der Ausgangspunkt dieses Buches. Sie geben uns Einblicke in ihre Haftbedingungen und Tagesabläufe, ihre Gefühle, Sehnsüchte und Erinnerungen, die ich in fotografischen Selbstinszenierungen von Situationen nachzuempfinden versuchte.
Mein Fokus galt vor allem ihrer Naturverbundenheit, in der ich mich ihr besonders nahe fühle. Rosa Luxemburg verbrachte insgesamt vier Jahre als politische Gefangene, zu unterschiedlichen Zeiten, in verschiedenen Haftanstalten. Ihre letzte und längste Haft verbrachte sie im Zeitraum vom 10. Juli 1916 bis 8. November 1918 in Berlin, Wronke und Breslau.
Als politische Gefangene hatte sie in Wronke einen Sonderstatus und damit bessere Haftbedingungen als ein gewöhnlicher Häftling. So verfügte sie über zwei Zellen, in denen es ihr erlaubt war, Vorhänge aufzuhängen sowie Pflanzen und Blumen zu pflegen. Sie konnte einen kleinen Garten bewirtschaften, den die Anstaltsleitung ihr auf dem Gefängnisgelände hatte herrichten lassen.
Das Buch ist der Versuch, die Momente, die mich in ihren Briefen besonders berührt haben, in fotografischen Nachempfindungen festzuhalten: ihre Begeisterung für eine Blume oder ein Wolkengebilde, ihre Gefühle für eine Kreatur, ihre Botanisierhefte, in denen sie mehr als 250 Pflanzen gesammelt hat.
Barbara Willlems