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Rosa
Luxemburg
Gesammelte Werke |
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| Band
I bis V |
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Band
I.1
ISBN 978-3-320-02068-2
22,50 €
bestellen |
Band
I.2
ISBN 978-3-320-01994-5
22,50 €
bestellen |
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Band
II
ISBN 978-3-320-02060-6
22,50 €
bestellen |
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Band
IV
ISBN 978-3-320-01982-2
22,50 €
bestellen
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Band
V
ISBN 978-3-320-00458-3
17,00 €
bestellen |
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Band
III
ISBN 978-3-320-02005-7
22,50 €
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| Rosa
Luxemburg oder: Der Preis der Freiheit |
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Zusammengest. u. eingel. von Jörn Schütrumpf
2., ergänzte und überarbeitete Auflage 2010
144 Seiten, Broschur
8,90 €
ISBN 978-3-320-02234-1
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Rosa Luxemburg war einer der ungewöhnlichsten Menschen, die
je bei der europäischen Linken mitgetan hat. Die Politikerin,
die lieber Botanik studiert hätte, erstrebte eine Gesellschaft,
in der jeder Gleichheit in Freiheit und Solidarität als selbstverständlich
erleben sollte. |
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Ihre Feinde im gegnerischen Lager ließen sie im Januar 1919 erschlagen.
Noch postum verdammten ihre Feinde im eigenen Lager ihre Ansichten
über Demokratie und Freiheit, die Rosa Luxemburg als Freiheit
der Andersdenkenden verstand, und mißbrauchten ihren Namen für
die Diktatur.
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| Rosa
Luxemburg und die Freiheit der Andersdenkenden |
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Extraausgabe
des unvollendeten Manuskripts »Zur russischen Revolution«
und anderer Quellen zur Polemik mit Lenin
Zusammengest. u. eingel. von
Annelies Laschitza
231 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
9,90 €
ISBN 978-3-320-01686-9
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Als
Rosa Luxemburg am 8. November 1918 von der Novemberrevolution
aus dem Breslauer Gefängnis befreit war, befand sich in ihrem
Gepäck ein unvollendetes Manuskript über die russische
Revolution. Bange Sorge um die Zukunft der russischen Revolution
hatte ihr die Feder geführt. Sie formulierte ihre Bedenken
über die »Grundfehler der Lenin- Trotzkischen Theorie«,
über die undemokratische »Schreckensherrschaft«
einer Handvoll Bürokraten, verlangte die volle Einbeziehung
der Massen, Presse- und Versammlungsfreiheit, öffentliche
Kontrolle, »sonst wird der Sozialismus vom grünen Tisch
eines Dutzends Intellektueller dekretiert, okloyiert«,bleibt
die »Bürokratie allein das tätige Element«
und »artet der Sozialismus aus in >Cliquenwirtschaft<«,
in Diktatur eines Dutzend von Parteiführern.
Für
die Verteidigung sozialistischer Ideale bleibt Rosa Luxemburgs
Denken und Tun das belegt die vorliegende Ausgabe ein unerschöpflicher
Quell lebensspendender Energien.
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Rosa
Luxemburg
Briefe aus dem Gefängnis |
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128
Seiten
Klappenbroschur
7,45 €
ISBN 978-3-320-02006-4
bestellen
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Während
des Ersten Weltkrieges kam Rosa Luxemburg wegen einer vor dem Krieg
gehaltenen Rede gegen Soldatenmisshandlungen zunächst für
ein Jahr ins Gefängnis, und nach kurzer Freiheit wurde sie
bis zur Novemberrevolution in Berlin, in Wronke und schließlich
in Breslau in »Schutzhaft« gehalten. Vom Gefängnis
aus unterhielt Rosa Luxemburg eine lebhafte Korrespondenz mit ihren
Freunden, unter anderem mit der Frau Karl Liebknechts. Diese, zum
Teil sehr privat gehaltenen, Briefe wurde erstmals 1926 veröffentlicht.
In dem vorliegenden Band, der 16. Auflage, wurden zusätzlich
Briefe aufgenommen, die in Band 5 der Gesammelten Briefe Rosa Luxemburgs
enthalten sind. |
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Rosa
Luxemburg
Die Liebesbriefe |
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320
Seiten, 5 Abb.,
Hardcover
24,90 €
ISBN 978-3-320-02232-7
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Rosa
Luxemburg (1871–1919) ist in Deutschland eine der unbekanntesten
Bekannten. Es gibt fast niemanden, der ihren Namen nicht wenigstens
schon einmal gehört hat. Doch von dem, was sie gewollt hatte,
weiß kaum jemand etwas.
...
Mit
Klischees räumt man am sichersten auf, wenn man über die Sache
selbst redet. In diesem Falle ist es die Liebe. Aus den in sechs
Bänden verstreut vorliegenden Briefen an ihre Partner wird hier
eine Auswahl vorgelegt..
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| Rosa
Luxemburg im internationalen Diskurs |
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Internationale
Rosa-Luxemburg-Gesellschaft in Chicago, Tampere, Berlin und
Zürich (1998-2000)
304 Seiten, Broschur
14,90 €
ISBN 978-3-320-02033-0
bestellen |
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Zum
ersten Mal liegt eine so umfangreiche Publikation über
die Tätigkeit der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft
vor, die 1980 gegründet worden ist. Diese Gesellschaft
von international ausgewiesenen Luxemburgforschern wurde,
wie ihr Initiator und Präsident Prof. Dr. Narihiko Ito
aus Tokio hervorhebt, »in einer Zeit gegründet,
als der Kalte Krieg zwischen Ost und West, zwischen der Sowjetunion
und den USA, noch sehr heiß war«. Ziel sei es
gewesen, »durch ein solches Netzwerk von Wissenschaftlern
die Forschungsergebnisse und Meinungen über Rosa Luxemburg
frei auszutauschen und den Kalten Krieg in der Wissenschaft
zu überwinden«. Diesem Ziel dienten von 1980 bis
2000 zwölf wissenschaftliche Symposien.
Historiker, Philosophen, Ökonomen und Politologen aus
Amerika, Asien und Europa unterbreiten ihre unterschiedlichen
Ansichten über das Leben und die Ideen Rosa Luxemburgs.
Neben neuen Forschungsergebnissen und Quellen zur Biographie
und Rezeptionsgeschichte geht es vor allem um das Pro und
Kontra zur Aktualität und Widersprüchlichkeit ihrer
Theorien, insbesondere über Demokratie und Sozialismus,
Imperialismus und Krieg, über die nationale und koloniale
Frage sowie über Reform und Revolution, Massenstreik,
Partei und Gewerkschaften. Die Brisanz und die Kontraste des
internationalen Meinungsaustausches in diesem Band versprechen
eine anregende Lektüre. |
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Rosa
Luxemburg
Gesammelte Briefe |
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| Band
I bis VI |
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Band
I
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00448-4
17,50 €
bestellen |
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Band
II
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01911-2
22,50 €
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Band
III
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00450-7
17,50 €
bestellen |
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Band
IV
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01995-2
22,50 €
bestellen |
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Band
V
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-00452-1
17,50 €
bestellen |
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Band
VI
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-320-01825-2
22,50 €
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Protokoll
und Materialien des Gründungsparteitages der KPD 1918/1919.
Mit einer Einführung zur angeblichen Erstveröffentlichung
durch die SED
Herausgegeben und eingeleitet
von Hermann Weber
389 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
7,95 €
ISBN 978-3-320-01818-4
bestellen
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| Herrmann
Weber, Sohn eines kommunistischen Arbeiters. 1945 Mitglied
der KPD, 1947-1949 Besuch der SED-Parteihochschule »Karl
Marx«,
anschließend Chefredakteur der FDJ-Zeitung in der Bundesrepublik.
1951 Absetzung durch Erich Honecker wegen mangelnder »Würdigung«
eines Stalin-Telegramms. 1954 Ausschluss aus der KPD. 1968
Promotion, 1970 Habilitation, seit 1975 ordentlicher Professor
(Lehrstuhl für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte)
an der Universität Mannheim, seit 1981 Leiter des Arbeitsbereiches
DDR-Geschichte an dieser Universität. Zahlreiche Veröffentlichungen
zu Theorie, Politik und Geschichte des Kommunismus und der
Arbeiterbewegung sowie der DDR. Hauptwerke: Die Wandlung des
deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer
Republik, 2.Bde. Frankfurt/M. 1969. Geschichte der DDR. München
1985. Letzte Veröffentlichungen: »Weiße
Flecken«
in der Geschichte. Die KPD-Opfer der stalinschen Säuberungen
und ihre Rehabilitierung. Frankfurt/M. 1989 und Berlin 1990.
DDR-Grundriss der Geschichte. Hannover 1991. Aufbau und Fall
einer Diktatur. Kritische Beiträge zur Geschichte der
DDR. Köln 1991. Das Prinzip Links. Berlin 1992. |
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Der
Band enthält das 50 Jahre lang als verschollen geltende
stenographische Protokoll des Gründungsparteitages der
KPD (30.12.1918 bis 1.1 1919)
Es wurde vom Herausgeber 1969 erstmals publiziert. Neben einer Einleitung
und weiteren Materialien wurden die Kurzbiographien von fast allen
127 Delegierten und von den 16 Gästen zusammengetragen. Sowohl
die Auseinandersetzung auf dem Parteitag als auch das Schicksal
der Gründer beweisen die Ambivalenz der KPD-Gründung 1918/19.
die These der SED, dieser Parteitag sei ein »Wendepunkt«
in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung gewesen, war eine
legende. Um dies zu vertuschen, hatte sie 1972 eine DDR-Ausgabe
des Protokolls herausgebracht, jedoch ohne die Biografien. Seinerseits
wurde sogar behauptet, diese vom IML vorgelegte Edition sei die
»Erstveröffentlichung«. Anhand der Akten im SED-Archiv
ist nunmehr nachzuweisen, dass damals keineswegs die SED das Stenogramm
des Protokolls entdeckt hatte, sondern sie sich die Kopien illegal
beschaffte, um ihre »parteiliche« Geschichtsschreibung
zu forcieren. In einer umfänglichen Einführung werden
jetzt die »Geschichte« der Protokollveröffentlichung
und die Hintergründe der SED-Legende erstmals enthüllt. |
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| Lea
Rosh liest Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis |
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Hörbuch
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Zwischentexte:
Jörn Schütrumpf
Sprecher 1: Detlef Bruns
Sprecher 2: Jörn Schütrumpf
Produktion: Jacqueline Christopherg
9,90 € |
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Während
des Ersten Weltkrieges wurde Rosa Luxemburg in Berlin, in
Wronke und schließlich in Breslau in »Schutzhaft« gehalten.
Vom Gefängnis aus unterhielt sie eine lebhafte Korrespondenz
mit ihren Freunden, unter anderem mit der Frau Karl Liebknechts.
Diese, zum Teil sehr privat gehaltenen, Briefe wurden erstmals
1926 veröffentlicht.
Die Briefe, die Lea Rosh auf dieser CD liest, stammen aus
dem Band der 16. Auflage. In ihm wurden zusätzliche Briefe
aufgenommen.
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| Rosa
Luxemburg - Die Liebesbriefe |
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Hörbuch
mit Lea Rosh und Jörn Schütrumpf
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ISBN
978-3-320-02189-4
Länge: 71,25 Minuten
Mitschnitt einer Veranstaltung vom 14. Januar 2009 im
KADIMA Restaurant, Berlin
Gefördert mit Mitteln der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Idee und Konzeption: Jörn Schütrumpf
Auswahl: Paul Schütrumpf
14,90 € |
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Sprecherin
1 - Bärbel Petersen
Sprecherin 2 - Lea Rosh
Sprecher - Jörn Schütrumpf
Produktion: Jacqueline Christopher
Aufnahme und Schnitt: Alexander Bruns
Graphische Gestaltung: Heike Schmelter
Titelblatt (v.l.n.r.): Kostja Zetkin, Paul Levi, Hans Diefenbach,
Leo Jogiches
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| Im
tiefsten Schlupfwinkel meiner Seele... |
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Hörbuch
Sabine Wackernagel liest Briefe von Rosa Luxemburg
Musik: Hartmut Schmidt |
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Herausgegeben
von der
Rosa-Luxemburg-Stiftung
14,95 €
ISBN 3-320-02036-6 |
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Es
sind wunderbare Briefe. Mal leise hingeflüstert, verspielt
und liebebedürftig, mal anschaulich diskutierend, klug
kalkuliert und politisch bis in die Satzzeichen, mal leidenschaftlich
aufbrausend, wütend oder mitreißend euphorisch.
Es sind die Briefe einer ausstrahlenden Persönlichkeit.
Briefe, die Rosa Luxemburgs Geist und Witz spiegeln, von ihrer
Lebenslust erzählen und von ihrer Verzweiflung.
Es wird verständlich, dass sie nicht nur deshalb eine
revolutionärerevolutionäre Politikerin wurde, weil
sie mit scharfem Intellekt die gesellschaftlichen Verhältnisse
zu analysieren vermochte, sondern weil sie, mitfühlend
und verletzbar, Ungerechtigkeiten nicht ertragen konnte. Ich
lese aus den Briefen, weil Rosa Luxemburg in den schillernden
Farben ihrer Sprachbilder erlebbar wird - in ihrer Faszination
und in ihren Widersprüchen.
Ich habe mich sehr lange mit der Briefeschreiberin beschäftigt
- umso subjektiver ist meine Auswahl, bis hin zu den umfassenden
Kürzungen in den Briefen. Ich habe eine chronologische
Abfolge gewählt, von den Briefen der 22-jährigen
Studentin bis zu Rosas letzten Zeilen, vier Tage vor ihrer
Ermordung. Die dazu komponierte Musik Hartmut Schmidts lässt
die Atmosphäre der Städte anklingen, aus denen sie
schreibt. Vor allem aber spürt sie den Stimmungen der
Schreibenden nach: mal untermalend, mal Kontrapunkte setzend. |
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| Sabine
Wackernagel |
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| »Zwi
– zwi« ... Eine Hommage an Rosa Luxemburg |
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Fotokunstbuch
Von Barbara Willems |
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72
Seiten, mit 48 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag
19,80 €
ISBN 978-3-320-02190-0 |
|
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»Zwi
– zwi.« ... Das ist die erste leise Regung des kommenden Frühlings
– trotz Schnee und Frost und Einsamkeit glauben wir – die
Kohlmeisen und ich – an den kommenden Frühling! Und wenn ich
den vor Ungeduld nicht erleben sollte, dann vergessen Sie
nicht, daß auf meiner Grabestafel nichts stehen darf außer
»Zwi – zwi« ...
Rosa Luxemburg |
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Rosa
Luxemburg schreibt diese Zeilen aus einem wechselnden Gefühl
von Verzweiflung und Hoffnung in einem ihrer Briefe aus dem
Gefängnis.
Der Name Rosa Luxemburg steht gemeinhin für ihr politisches
Wirken. Ihre Briefe jedoch geben uns Zeugnis ihrer privaten
Welt und lassen sie uns ganzheitlicher erfassen. In ihnen
entdecken wir einen feinfühligen, naturverbundenen Menschen,
der sich trotz der Härten während der Haftzeit eine hohe Sensibilität
für alles Lebendige bewahrt hat.
Rosa Luxemburgs Gefängnisbriefe sind der Ausgangspunkt dieses
Buches. Sie geben uns Einblicke in ihre Haftbedingungen und
Tagesabläufe, ihre Gefühle, Sehnsüchte und Erinnerungen, die
ich in fotografischen Selbstinszenierungen von Situationen
nachzuempfinden versuchte.
Mein Fokus galt vor allem ihrer Naturverbundenheit, in der
ich mich ihr besonders nahe fühle. Rosa Luxemburg verbrachte
insgesamt vier Jahre als politische Gefangene, zu unterschiedlichen
Zeiten, in verschiedenen Haftanstalten. Ihre letzte und längste
Haft verbrachte sie im Zeitraum vom 10. Juli 1916 bis 8. November
1918 in Berlin, Wronke und Breslau.
Als politische Gefangene hatte sie in Wronke einen Sonderstatus
und damit bessere Haftbedingungen als ein gewöhnlicher Häftling.
So verfügte sie über zwei Zellen, in denen es ihr erlaubt
war, Vorhänge aufzuhängen sowie Pflanzen und Blumen zu pflegen.
Sie konnte einen kleinen Garten bewirtschaften, den die Anstaltsleitung
ihr auf dem Gefängnisgelände hatte herrichten lassen.
Das Buch ist der Versuch, die Momente, die mich in ihren Briefen
besonders berührt haben, in fotografischen Nachempfindungen
festzuhalten: ihre Begeisterung für eine Blume oder ein Wolkengebilde,
ihre Gefühle für eine Kreatur, ihre Botanisierhefte, in denen
sie mehr als 250 Pflanzen gesammelt hat. |
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| Barbara
Willlems |
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